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Neben alltäglichen Tauschobjekten gibt es so genannte Travel Bugs. Dies sind Gegenstände, die von Geocachern von einem Cache zu einem anderen transportiert werden und deren dabei zurückgelegte Weg auf speziellen Internetseiten protokolliert wird. Zu diesem Zweck ist jeder Travel Bug über eine eindeutige Nummern- bzw. Zahlenkombination identifizierbar. Diese Nummer ist (bei den Exemplaren von geocaching.com) auf zwei Alu-Marken geprägt, wie sie in ähnlicher Form vom Militär verwendet werden („Dog Tag – Hundemarke“). Eine dieser Marken bleibt immer bei demjenigen, der den Travel Bug initiiert hat, die andere wird an dem Gegenstand befestigt. Der Initiator eines Travel Bugs kann zusätzlich zum einfachen Reisen spezielle Aufgaben für den Travel Bug definieren. So soll sich ein Travel Bug beispielsweise nur in einem bestimmten Land aufhalten, ein bestimmtes Ziel erreichen oder bevorzugt nur an bestimmten Orten abgelegt werden. Anhand der Caches, in denen der Travel Bug landet, wird die Distanz berechnet, die der Travel Bug zurückgelegt hat (Luftlinie). Gelegentlich schließen sich auch Cacher zusammen, um ein Travel-Bug-Rennen zu veranstalten. Hier werden eigene Regeln definiert und dann beobachtet was passiert. Z. B. läuft seit 2004 ein Travel-Bug-Rennen rund um Deutschland, in dem alle Travel Bugs das Ziel haben, eine Anzahl von Bundesländern und Nachbarländern in einer gewissen Reihenfolge zu besuchen.
Eine spezielle Variante von Travel Bugs sind so genannte Geocoins . Diese meist aufwändig produzierten und zum Teil recht individuell gestalteten Medaillen sind sehr viel seltener und daher begehrter als die herkömmlichen Travel Bugs. Geocoins gelten folglich als besondere Sammel- und Tauschobjekte.
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